Quad durch Dschungel, Tunnel und Reisfelder
Mit Abstand Balis meistgebuchtes Adrenalin-Produkt: Schlammpisten, Flussdurchfahrten und der eine oder andere Tunnel rund um Ubud. Wenig Puls, viel Grinsen.

8° 25′ S · 115° 11′ E · Von der Bukit-Halbinsel in die Schluchten des Nordens · Revier 04
69 Meter über der Brandung.
Den Rest macht der Passat.
Du stehst auf einer Kalkklippe an der Südspitze Balis, hinter dir liegt der Schirm ausgebreitet, weit unter dir bricht der Indische Ozean. Von hier fällt die Insel ab: Schaukeln über den Reisterrassen, Wasserfälle zum Abseilen und Wasserfälle zum Springen, und ganz unten ein Fluss durch die Schlucht. Scroll heißt hier: springen. Wir zeigen dir jede Station auf dem Weg nach unten, mit echten Preisen und ehrlicher Einschätzung, wie hoch dein Puls geht.

Station 1 · Tandem-Paragliding · Nusa Dua & Pandawa
69M ÜBER DEM MEER
Der Pilot sagt laufen, also läufst du – geradeaus auf die Kante zu. Beim dritten Schritt nimmt dir der Schirm das Gewicht ab, der Fels rutscht unter dir weg, und unten sind nur noch 69 Meter Brandung.
Der Wind entscheidet. Das sind Hangflüge auf der Seebrise: kein Wind, kein Flug – und die Piloten sagen kurzfristig ab. Halte dir einen Ersatznachmittag frei. Andere Quellen nennen für die Nachbarklippe Timbis 80–110 m; wir nehmen den niedrigeren Wert des Betreibers.
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Zwei Männer ziehen dich zurück, zählen und lassen los. Die Plattform hört auf, die Palmwipfel schießen unter deinen Füßen durch, und eine lange Sekunde glaubst du nur noch an den Gurt um deine Hüfte.
Zu den „78 Metern“. Die Zahl, die überall steht, gehörte zum ursprünglichen Bali-Swing-Standort in Bongkasa Pertiwi; der Markenpark steht heute in Sidan und nennt keine Höhen. Wir drucken nur, was belegt ist. Day-Pässe decken oft nur den Eintritt – die Schaukeln werden vor Ort je Fahrt bezahlt.
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Station 2 · Dschungelschaukel · Tegalalang & Ubud
25M ÜBER DEM TAL

Station 3 · Canyoning · Gitgit, Nord-Bali
20M ABSEILEN
Du lehnst dich über die Kante, bis das Seil dich hält, und der Wasserfall trommelt dir den ganzen Weg auf den Helm. Zwanzig Meter tiefer landest du in einem Becken, an das zu Fuß niemand herankommt.
Das ist ein ganzer Tag. Die Canyons liegen im äußersten Norden; von Ubud oder der Südküste sind es 2–2,5 Stunden je Richtung – deshalb dauern die Touren 9–10 Stunden für einen Abstieg von 3–4 Stunden.
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Diesmal ohne Seil. Der Guide zeigt auf eine nasse Stelle im Fels und sagt: von hier. Fünfzehn Meter reichen, um auf halbem Weg zu merken, dass du immer noch fällst.
Ehrlich gesagt: Das geht auch ohne Tour – der Eintritt samt vorgeschriebenem Guide wird am Tor bezahlt. Der Aling-Aling-Hauptfall selbst ist zum Springen gesperrt. Das Foto zeigt ein Schluchtbecken in Nord-Bali, nicht den Aling-Aling.
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Station 4 · Klippenspringen · Aling-Aling, Sambangan
15M FREIER FALL

Station 5 · Rafting · Ayung-Fluss, Ubud
0M · AUF DEM WASSER
Die Schluchtwände sind beschnitzt und nass, der Dschungel hängt über beiden Ufern, und der Guide steuert dich mit Absicht unter einen Wasserfall. Hier unten gibt der Fluss das Tempo vor.
Die Stufen sind echt. Was hinunter geht, muss auch hinauf: der Aufstieg aus der Schlucht nach zwei Stunden Paddeln ist der härteste Teil des Tages. Mehr Wasser? Siehe Telaga Waja weiter unten.
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Mit Abstand Balis meistgebuchtes Adrenalin-Produkt: Schlammpisten, Flussdurchfahrten und der eine oder andere Tunnel rund um Ubud. Wenig Puls, viel Grinsen.
Der Fluss im Osten Balis ist schneller und länger als der Ayung. Die Anbieter werben mit einem Wehrsprung unterwegs – für dessen Höhe fanden wir keine Quelle, deshalb steht er nicht im Fall.
Ein Mensch, ein Reifen, ein Dschungelfluss bei Ubud. Der faule Verwandte des Raftings – gut für den Tag nach der Schlucht.
Kein Nervenkitzel, aber die Auffahrt im 4×4 über schwarze Lava zum Sonnenaufgang am Vulkan ist das eine frühe Aufstehen auf Bali, das niemand bereut.
Auf GetYourGuide kosten Schaukel-Tickets und Kombis rund um Ubud zwischen rund 3,50 € für den Day-Pass von Alas Harum und rund 18 € für das offizielle BALI SWING®-Ticket (Stand 21.09.2026). Schau genau, was enthalten ist: Manche Pässe decken nur den Eintritt, die Schaukeln werden vor Ort je Fahrt bezahlt.
Das indonesische Tourismusministerium nennt für die Schaukeln von Alas Harum in Tegalalang rund 15, 20 und 25 Meter über Grund. Die oft zitierten 78 Meter gehörten zum ursprünglichen Bali-Swing-Standort in Bongkasa Pertiwi; der Markenpark steht inzwischen in Sidan und veröffentlicht keine Höhen.
Wir haben auf GetYourGuide weder einen buchbaren Bungeesprung noch einen Tandemsprung für Bali gefunden (Stand 21.09.2026). Der frühere AJ-Hackett-Turm in Seminyak läuft nicht mehr unter diesem Namen, und ein angekündigter Fallschirm-Betrieb flog zum Zeitpunkt der Prüfung nicht. Der größte freie Fall der Insel ist der 15-Meter-Sprung am Aling-Aling.
Es sind drei: 5 m am Kroya, 10 m am Kembar und 15 m am Pucuk, alle nur eine Gehminute auseinander. Für Springen und Rutschen ist ein örtlicher Guide vorgeschrieben; der Aling-Aling-Hauptfall selbst ist zum Springen gesperrt.
Ja. Der Ayung bei Ubud hat Klasse II–III, Anbieter wie Sobek nehmen Kinder ab 7 Jahren mit, und die Fahrt dauert rund zwei Stunden. Der harte Teil ist die Treppe: etwa 500 Stufen hinunter zum Fluss und am Ende wieder hinauf.
Die Trockenzeit, ungefähr April bis Oktober, wenn der Passat beständig auf die Südklippen drückt. Die Flüge sind Hangflüge auf diesem Wind und fallen an windstillen oder stürmischen Tagen aus – plane flexibel.
Die Canyons bei Gitgit werden als geführte Einsteigertouren gefahren: Der Anbieter Adventure & Spirit hält den Kerenkali für alle geeignet, die halbwegs fit und mindestens 12 Jahre alt sind, höchstes Abseilen 20 m. Von Ubud oder dem Süden aus ist es ein ganzer Tag, weil die Anfahrt 2–2,5 Stunden je Richtung dauert.