0,46Tote je 100.000 Sprünge · USA 2025
16 zivile Todesfälle 2025, nach dem Rekordtief von 9 im Jahr 2024 (0,23 je 100.000 bei 3,88 Mio. Sprüngen). Zum zweiten Mal in der Geschichte starb kein Schüler.
Quelle: USPA, 2025 Fatality Summary

Ratgeber · 15 Dropzones · 15 Reviere · Regeln der Betreiber
Der Gurt passt den meisten.
Die Regeln sagen, wem genau.
Jede Dropzone veröffentlicht eigene Grenzen, und sie sind nicht gleich: 100 kg in Kapstadt, 113 kg auf Hawaii, eine BMI-Grenze in Dubai, gar kein Alterslimit in Taupō. Dieser Ratgeber sammelt die Regeln der Betreiber aus allen Revieren, die wir gebaut haben, den günstigsten buchbaren Preis je Revier und die Unfallzahlen der Verbände, die sie zählen – der United States Parachute Association und British Skydiving. Entscheiden tust du.
Betreiber-Limits in 14 Revieren
Das Muster: Fast jede Dropzone begrenzt Tandempassagiere auf 100 bis 115 kg, und die meisten amerikanischen verlangen ab etwa 90–105 kg einen Zuschlag je Pfund, weil ein schwerer Passagier den Tandemmaster bei Öffnung und Landung mehr Kraft kostet. Mindestgewichte (35–40 kg) und Mindestgrößen gibt es, weil der Gurt passen muss. Die Obergrenze bedeutet nicht, dass der Schirm versagen würde – Tandemsysteme sind für die Gesamtlast aus Master, Passagier und Ausrüstung zugelassen –, sondern dass Öffnungsstoß und Landung beherrschbar bleiben.
Beim Alter trennt sich mehr: US-Dropzones verlangen 18, weil du eine Haftungsverzichtserklärung unterschreibst – auch mit Einverständnis der Eltern gibt es keine Ausnahme. Neuseeland, die Schweiz und Südafrika nehmen Kinder ab 6 bis 12 mit Unterschrift der Eltern mit; Dubai endet bei 75 ohne Attest, Taupō kennt gar keine Obergrenze. Jeder Betreiber wiegt dich am Sprungtag in der Kleidung, in der du springst, und der Safety Officer hat das letzte Wort.
| Revier | Station | Gewicht | Alter | Außerdem |
|---|---|---|---|---|
| Rotorua, Taupō & die Nordinsel | Tandem-Fallschirmsprung · Taupō & Auckland | über 100 kg Einzelprüfung am Tag | kein Alterslimit; unter 18 mit Einverständnis | ältester Springer 95; kein Tauchen 24 h vorher |
| Queenstown | Tandem-Fallschirmsprung · NZONE, Queenstown | 40–100 kg; über 95 kg Prüfung | ab 6; unter 12 max. 9.000 ft | Mindestgröße 1,20 m |
| Sedona & der South Rim | Tandem-Fallschirmsprung · Grand Canyon National Park Airport, Tusayan | über 95 kg +35 $, über 104 kg +50 $, über 113 kg Einzelfall | ab 18 | Prüfung ab 95 kg |
| Oahu | Tandem-Fallschirmsprung · Skydive Hawaii, Dillingham Airfield, North Shore | bis 113 kg; über 91 kg +2 $ je lb | ab 18 | |
| Interlaken | Tandem-Fallschirmsprung · Sprungplatz Reichenbach, Skydive Switzerland | 40–105 kg (Flugzeug); 95 kg Helikopter | ab 12; unter 18 mit Einverständnis | gewogen mit Kleidung und Schuhen |
| Fjord-Norwegen | Tandem-Fallschirmsprung · Skydive Voss, Bømoen | bis 105 kg | 18; ab 15 mit Einverständnis | April bis September |
| Dubai & die Emirate | Tandem-Fallschirmsprung · Sprungplatz Palm Jumeirah | 90 kg Frauen / 100 kg Männer; BMI 27,5 / 30 | 18–75; ab 70 mit Attest | kein Mindestgewicht |
| Moab & Süd-Utah | Tandem-Fallschirmsprung · Canyonlands Field | bis 113 kg, angezogen | ab 18 | |
| Las Vegas | Tandem-Fallschirmsprung · Skydive Las Vegas, Jean | bis 104 kg, proportional zur Größe | ab 18 mit Ausweis | Schwangerschaft: nicht empfohlen |
| Colorado: Royal Gorge & die Front Range | Tandem-Fallschirmsprung · Mile-Hi Skydiving, Longmont | bis 113 kg | ab 18 | |
| Kapstadt | Tandem-Fallschirmsprung · Skydive Cape Town, Westküste | 35–100 kg | ab 12 mit Einverständnis | Mindestgröße 1,40 m; Beine für die Landung anheben können |
| Miami, Keys & Everglades | Tandem-Fallschirmsprung · Homestead & Sugarloaf Key | bis 109 kg; über 91 kg Zuschlag | ab 18 | gewogen in Sprungkleidung |
| Puerto Rico | Tandem-Fallschirmsprung · Arecibo | bis 113 kg; über 104 kg +5 $ je lb | ab 18 | keine frische OP, keine Rückenprobleme |
| Kauai | Tandem-Fallschirmsprung · Skydive Kauai, Port Allen | bis 113 kg; über 98 kg +2 $ je lb | ab 18 | nimmt auch Querschnittgelähmte mit |
Günstigstes buchbares Angebot je Revier, abgerufen 25.09.2026
Der günstigste buchbare Tandemsprung in unseren Revieren ist der Sprung aus 3.000 m in Kapstadt für rund 240 $; der teuerste ist Dubais Palm-Sprung für über 650 €. In den USA rechne mit 250–300 $ für 3.000–4.000 m, das Video kommt fast überall extra dazu. Einige der besten Dropzones – Moab, Sedona, Kauai, Miami – verkaufen nur direkt; wir nennen sie trotzdem und sagen es dazu.
Fallschirmspringen ist eine der wenigen Abenteueraktivitäten mit vollständiger nationaler Unfallzählung. In den USA setzt der Verband USPA jeden zivilen Todesfall gegen die geschätzte Zahl der Sprünge: 16 Tote 2025, 0,46 je 100.000 Sprünge, nach dem Rekordtief von 9 im Jahr 2024. Die Opfer sind ganz überwiegend erfahrene Solospringer – Landefehler, tiefe Kurven, Kollisionen. Tandempassagiere tauchen in dieser Zählung selten auf: keiner 2023, drei 2022. British Skydivings Langzeitwert für Tandems liegt bei etwa 0,15 Toten je 100.000 Sprünge, dazu rund eine Verletzung – meist der Knöchel bei der Landung – je 1.100 Sprünge. Der Reserveschirm ist keine theoretische Absicherung: USPA-Mitglieder nutzten ihn 2025 etwa einmal je 726 Sprünge.
Für Deutschland gibt es keine vergleichbare Tandemstatistik; der DFV meldet Unfälle an die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, ohne veröffentlichte Rate je Sprung.
0,46Tote je 100.000 Sprünge · USA 2025
16 zivile Todesfälle 2025, nach dem Rekordtief von 9 im Jahr 2024 (0,23 je 100.000 bei 3,88 Mio. Sprüngen). Zum zweiten Mal in der Geschichte starb kein Schüler.
Quelle: USPA, 2025 Fatality Summary
0tote Tandemschüler · USA 2023
„No tandem student fatalities in 2023“, nach drei im Jahr 2022; die Rate von 0,27 je 100.000 bei rund 3,65 Mio. Sprüngen war damals die niedrigste der USPA-Geschichte.
Quelle: USPA, 2023 Fatality Summary
0,15Tandem-Tote je 100.000 Sprünge · UK, gesamt
Etwa 1 je 653.000 Tandemsprünge; kein Tandem-Todesfall in Großbritannien im 20-Jahres-Block 1997–2016. Verletzungsrate rund 1 je 1.100 Sprünge, bei Frauen leicht höher.
Quelle: British Parachute Association 2017, zitiert vom Black Knights Parachute Centre
1 : 726Reserveschirm-Einsätze je Sprung · USA 2025
11,8 % der USPA-Mitglieder meldeten 2025 einen Reserveeinsatz; 5,6 % eine behandlungsbedürftige Verletzung, meist bei der Landung.
Quelle: USPA, How Safe is Skydiving
Quelle: Betreiberhinweise, z. B. Skydive Midwest, Start Skydiving; die Temperaturabnahme von rund 2 °C je 300 m ist die Standardatmosphäre.
Die meisten Dropzones nehmen Passagiere bis 100–115 kg, gewogen am Sprungtag in Sprungkleidung. Viele amerikanische Betreiber verlangen ab etwa 90–105 kg einen Zuschlag von 2–5 $ je Pfund. Dubai setzt 90 kg für Frauen und 100 kg für Männer plus eine BMI-Grenze, Kapstadt endet bei 100 kg. Mindestgewichte liegen bei 35–40 kg, damit der Gurt passt.
In den USA musst du 18 sein, um die Haftungsverzichtserklärung zu unterschreiben – Einverständnis der Eltern hilft dort nicht. NZONE in Neuseeland nimmt Kinder ab 6 (unter 12 max. 2.700 m), Interlaken und Kapstadt ab 12 mit Unterschrift der Eltern, Taupō hat gar kein Alterslimit. Obergrenzen sind selten: Dubai endet bei 75, außer ein Arzt unterschreibt ein Attest.
In unseren Revieren ist der günstigste buchbare Sprung rund 240 $ in Kapstadt (3.000 m), in den USA sind 250–300 $ üblich, in Neuseeland 190–210 $ für 4.500 m, Interlaken rund 450 € und Dubai über 650 € mit Blick auf die Palme. Videopakete kosten fast überall 100–200 $ extra. Die Preistabelle oben zieht sich die Angebote direkt von den Revierseiten.
Die USPA zählte 2025 16 Tote bei rund 3,5 Millionen US-Sprüngen (0,46 je 100.000) und 9 im Jahr 2024, fast alle erfahrene Solospringer. Tandempassagiere kommen in dieser Zählung selten vor – keiner 2023, drei 2022 –, der britische Langzeitwert für Tandems liegt bei etwa 0,15 je 100.000 Sprünge. Verletzungen sind häufiger: rund eine je 1.100 Tandemsprünge, meist ein verstauchter Knöchel bei der Landung.
Jeder Betreiber fragt danach. Herzerkrankungen, frische Operationen, Rücken- oder Nackenprobleme, Epilepsie und Schwangerschaft sind die üblichen Ausschlüsse oder brauchen ein Attest; Dubai verlangt ab 70 eine unterschriebene Declaration of Fitness. Skydive Kauai nimmt nach eigener Angabe regelmäßig querschnittgelähmte Passagiere mit. Im Zweifel vor der Buchung an die Dropzone schreiben – die Entscheidung des Safety Officers am Sprungtag ist endgültig und an den meisten Orten ohne Erstattung.
Turnschuhe zum Schnüren ohne Haken, eng anliegende Sportkleidung, kein Schmuck, kein Schal, und eine Schicht mehr, als die Bodentemperatur nahelegt – in 4.000 m ist es 10–15 °C kälter. Brillen sind unter der gestellten Sprungbrille kein Problem.
In unseren Revieren Auckland mit 18.000 ft (5.486 m; Taupō verkauft 16.500), dann Skydive the Grand Canyon mit 16.000 ft und Queenstown mit 15.000. Die Rangliste ist unten verlinkt.
Die Rangliste dazu: Fallschirmsprung-Höhen im Vergleich: die höchsten Tandemsprünge →